Working Capital Management – Ein ganzheitlicher Ansatz

Knappe Ressourcen und instabile Lieferketten

In Zeiten der Knappheit von Ressourcen und instabilen Lieferketten nimmt die Bedeutung des Working Capital Managements erheblich zu. Ein entsprechender Ausbau ist häufig nicht aus eigener Kraft möglich. 

Die Bedeutung des Working Capital Managements

Working Capital Management im Sinne von optimierten – meist minimierten – Lagerbeständen, niedrigen Zahlungszielen von Kunden und langen Zahlungszielen bei Lieferanten war vor der Corona-Krise ein Thema, welches für Unternehmen zumeist als abgeschlossen galt.  Die Prozesse wurden als optimal angesehen. Die Zahlungsströme wurden teilweise mittels Factoring- und Reverse Factoring-Maßnahmen ebenfalls deutlich verbessert. 

Herausforderungen in der aktuellen Situation

Die nicht nur aus der Corona-Pandemie resultierenden zum Teil noch anhaltenden Störungen der Lieferketten zwingen Sie aktuell zum Umdenken und einst funktionierende Prozesse (und Algorithmen) des Working Capital Managements bedürfen einer Anpassung an die neuen Herausforderungen. Dieser notwendige Wandel der Parameter lässt sich aus eigener Kraft häufig nicht rechtzeitig umsetzen.  

Lagerbestandsanalysen und Liquiditätsplanung

Lagerbestandsanalysen geben Ihnen Aufschluss über tatsächlich notwendige Artikel und deren Bedarfsmengen, was bei stabilen Lieferketten normalerweise ein Daily Business ist. Die aktuell eingehenden Informationen von Kunden und Lieferanten zu Lieferdaten und -mengen variieren jedoch in kurzfristigen Zeitabständen. Diese teils wöchentlichen Änderungen beeinflussen Ihre Liquiditätsplanung und Ihr Cash Management. 

Unterstützung bei der kurzfristigen Finanzierungsplanung 

Zusätzlicher Finanzierungsbedarf temporärer Lagerbestandsanpassungen, in einigen Branchen auch der Auf- bzw. Ausbau von Lagerbeständen zur Erhaltung der Lieferfähigkeit, ist die augenscheinlichste Anforderung an die Finanzabteilungen der Unternehmen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Ermittlung des kurzfristigen Finanzierungsbedarfes durch Einführung von wöchentlich rollierenden Liquiditätsplanungen, um die anstehenden Entwicklungen und Veränderungen zu erwartender Zahlungsströme im Blick zu behalten. 

Langfristige Liquiditätsplanung für passgenaue Finanzierungen

Zur Abbildung längerer Planungshorizonte ist die aus der integrierten Unternehmensplanung resultierende Liquiditätsplanung eine sinnvolle Ergänzung. Die regelmäßige (monatliche) Ermittlung eines Forecasts quantifiziert die aus den realisierten Ist-Zahlen folgenden Einflüsse auf das erwartete Jahresergebnis und gibt Hinweise auf Reaktionsbedarf. 

Auf Basis dieser Informationen können Höhe und Laufzeit erforderlicher Finanzierungen, wie auch die Höhe und Dauer der Rückführung dieser Finanzierungen ermittelt werden. Die Verhandlungen mit Finanzierungspartnern werden erheblich vereinfacht. 

Kontakt der i-canvas zum Thema Working Capital Management

Sehr gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen und Fragen zur Verfügung und laden Sie gerne zu einem unverbindlichen Gespräch ein.

Ihr Kontakt:

Thomas Gabor

Principal i-canvas
t.gabor@i-canvas.de

+49 531 180 59 300

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